Die Chronik der Pfarrei Heilig Kreuz

 

23.5.1910
Der Kirchenvorstand der Mutterpfarrei St. Lamberti beschließt den Bau einer "Kultusstätte" in Gladbeck-Butendorf.
13.9.1912
Erster Spatenstich
18.5.1913
Grundsteinlegung
4.3.1914
Glockenweihe
28.5.1914
In einem feierlichen Hochamt nimmt Pfarrer Johann Heinrich Buck von St. Lamberti mit bischöflicher Vollmacht die Einsegnung (Benediktion) der fertiggestellten Heilig Kreuz-Kirche vor und übergibt sie dem regelmäßigen Gebrauch.
Der Rektoratsbezirk Butendorf wird gebildet und Anton Brandt, bislang Rektor im Rektoratsbezirk St. Marien in Gladbeck-Brauck, wird Rektor an Heilig Kreuz.
20.7.1914
Der Seminarpriester Heinrich Telohe wird Kaplan an Heilig Kreuz, jedoch schon am 3. August als Sanitäter zum Kriegseinsatz abgezogen.
1914
Der Seminarpriester Joseph Dahlmann wird Kaplan an Heilig Kreuz.
28.4.1915
Feierliche Kirchweihe (Konsekration) durch den Münsteraner Weihbischof Theodor Kappenberg
29.4.1915
Erste Firmung in Heilig Kreuz durch Weihbischof Kappenberg
1915
Für die zahlreichen polnischsprechenden Katholiken wird der sprachkundige Seminarpriester Anton Janning zum zweiten Kaplan an Heilig Kreuz ernannt.
17.2.1916
Der Bischof von Münster, Johannes Poggenburg, unterzeichnet die Urkunde über die beabsichtigte Errichtung der Pfarrei Heilig Kreuz.
4.10.1916
Der preußische Minister für geistliche und Unterrichtsangelegenheiten (Kultusminister), August von Trott zu Solz, erteilt die staatliche Genehmigung zu obiger Verfügung.
9.11.1916
Die königlich preußische Regierung setzt die bischöfliche Urkunde in Vollzug.
23.11.1916
Bischof Johannes Poggenburg unterzeichnet die Urkunde zur Errichtung der Pfarrei Heilig Kreuz zum 1. Dezember 1916. Zugleich wird Rektor Anton Brandt zum Pfarrverwalter bestellt, bis ein Pfarrer ernannt ist.
  In der neuen Pfarrei leben 6.500 Katholiken und 3.000 Protestanten. Damit ist Heilig Kreuz auf viele Jahrzehnte die zweitgrößte der Gladbecker Kirchengemeinden.
3.5.1917
Bischof Johannes Poggenburg ernennt Josef Grünefeld, bisher Kaplan in Rheine, zum ersten Pfarrer von Heilig Kreuz.
10.6.1917
Feierliche Pfarreinführung von Josef Grünefeld
Juli 1917
Die beiden größeren der drei Glocken müssen zwecks Kriegsverwendung abgegeben werden.
Januar 1918
Otto Boecker wird zum Kaplan an Heilig Kreuz ernannt. Da er jedoch bald an Lungenentzüdung erkrankt, wird er bis zum Herbst durch Seminarpriester Engelbert Schulte vertreten.
2.5.1918
Erzbischof Hermann Döring SJ, Bischof von Poona in Indien, spendet das Sakrament der Firmung.
18.5.1920
Bischof Johannes Poggenburg spendet das Sakrament der Firmung.
1920
Ende November / Anfang Dezember findet eine erste Gemeindemission statt, die von drei Jesuitenpatres gehalten wird.
1922
Kaplan Anton Janning wird nach Bottrop versetzt; für ihn wird der ebenfalls polnischsprechende Laurenz Schmedding zum Kaplan an Heilig Kreuz ernannt.
12.5.1922
Weihbischof Johannes Scheifes aus Münster spendet das Sakrament der Firmung.
11.1.1923
Beginn der Ruhrbesetzung durch belgische und französiche Truppen. Dreimal muß in diesem Jahr im Pfarrhaus Unterkunft für einen belgischen Offizier gestellt werden.
20.5.1924
Zu Pfingsten läuten erstmals die neuen Glocken, die als Ersatz für die im Kriege beschlagnahmten angeschafft werden konnten.
1924
Für das Schwesternhaus in der Johannastraße konnte das benachbarte Gebäude zur Theodorstraße erworben werden.
1924
Im September wird Kaplan Otto Boecker nach Rorup versetzt; an seiner Stelle wird der Seminarpriester Theodor Wiemann aus Nordkirchen neuer Kaplan an Heilig Kreuz.
1925
Im April wird Kaplan Laurenz Schmedding zum Lehrer und Rektor am Oberlyzeum der Ursulininnen in Dorsten ernannt; ihm folgt als neuer Kaplan der Seminarpriester Bernhard Teupe aus Wettringen.
23.10.1925
Bischof Johannes Poggenburg spendet das Sakrament der Firmung.
1926
Die handschriftliche Pfarrchronik weist keinen Eintrag auf.
1927
Der Pfarrgarten wird instandgesetzt, wobei die östliche Hälfte zu Gartenland umgestaltet und die zu Kirche und Pfarrhaus gelegene mit Sträuchern bepflanzt wird. An der Nordseite des Pfarrgartens wird zur Ulmenstraße hin eine Mauer errichtet.
1928
An den westlichen Außenmauern der Kirche werden Ausbesserungen vorgenommen und die Eingangsbereiche mit Windfängen versehen.
1.10.1928
Der Sammelverein "Die Kollekte" wird gegründet.
23.5.1928
Weihbischof Johannes Scheifes aus Münster spendet das Sakrament der Firmung.
1929
Die handschriftliche Pfarrchronik weist keinen Eintrag auf.
17.11.1930
Weihbischof Johannes Scheifes aus Münster spendet das Sakrament der Firmung.
1931
Der Sammelverein "Die Kollekte" muß seine Tätigkeit wegen Geldknappheit aufgeben; er hatte insgesamt etwa 11.000 Mark zusammengetragen.
1931
Im Mai wird Kaplan Theodor Wiemann nach Duisburg-Beeckerwerth versetzt und der dortige Kaplan Franz Sellhorst, gebürtig aus Gelsenkirchen-Buer, wird neuer Kaplan an Heilig Kreuz.
   
   
   
12.4.1958
Bischof Franz Hengsbach ernennt Joseph Schäpers, bislang Kaplan an St. Ewaldi in Duisburg-Laar, zum Pfarrer von Heilig Kreuz. Es ist die erste Ernennung eines Pfarrers im neugegründeten Bistum Essen.
   
   
1.6.1973
Pfarrer Joseph Schäpers tritt in Ruhestand.
   
5.6.1973
Bischof Franz Hengsbach ernennt Johannes Buchem, bislang Berufsschulpfarrer in Gladbeck, zum Pfarrer von Heilig Kreuz.
   
   
   
22.11.1998
Pfarrer Johannes Buchem wird an seinem 70. Geburtstag in den Ruhestand verabschiedet.
2.12.1998
Bischof Hubert Luthe ernennt Ralph Eberhard Brachthäuser, bisher Kaplan an St. Andreas in Essen-Rüttenscheid, zum Pfarrer von Heilig Kreuz.
14.3.1999
Am Sonntag Laetare wird Pfarrer Ralph Eberhard Brachthäuser feierlich in sein Amt eingeführt.
April 1999
Pfarrer Brachthäuser nimmt seinen wöchentlichen Unterricht an der Vinzenzschule auf. Nach vielen Jahren werden die dritten und vierten Schuljahre wieder durch einen Pfarrgeistlichen in Religion unterrichtet. Zudem wird an jedem Donnerstag um 8.00 Schulmesse gefeiert.
21.5.1999
Nach mehrwöchigen Bauarbeiten kann das neue Pfarrbüro, das um die ehemalige Pfarrhausküche erweitert wurde, bezogen und eröffnet werden.
24.12.1999
Erstmals wird um 21.30 Uhr eine zweite Christmette gefeiert, die sich in den Folgejahren zunehmender Beliebtheit erfreut.
25.3.2000
Weihbischof Franz Vorrath spendet 61 Jugendlichen und einem Erwachsenen das Sakrament der Firmung.
7.5.2000
Nach monatelanger Restaurierung wird die uralte Prozessionsfahne der kfd in der Maiandacht neu gesegnet und ihrer Bestimmung übergeben.
22.6.2000
Nachdem es über viele Jahre an Fronleichnam keine richtige Prozession mehr gab, wird in diesem Jahr erstmals eine Erweiterung des Weges versucht. Nach dem Festhochamt hinter dem Pfarrheim führt er über die Markus- und Lukasstraße, über den Platz der Lukaskirche, wieder in die Markusstraße, dann über Ulmen- und Horster Straße in die Pfarrkirche. Anschließend war erstmals zu einem Zusammenbleiben bei einer "Festtagssuppe" eingeladen.
Juli 2000
Zum ersten Mal richten die Meßdiener eine eigenständige Ferienfreizeit aus. 36 Kinder und Jugendliche verbringen mit dem Pfarrer und fünf fleißigen Küchenhelfern zwei spannende Wochen im hessischen Herleshausen-Altefeld nahe der thüringischen Grenze.
2.9.2000
Um ihre Kasse aufzubessern, beginnen die Meßdiener auf Anraten von Pfarrer Brachthäuser mit monatlichen Altpapiersammlungen.
15.4.2001
Im Osterpfarrbrief präsentiert Pfarrer Brachthäuser erstmals seine Idee zur Gründung einer "Heilig Kreuz-Stiftung".
18.5.2001
Erstmalig gibt es ein Dankeschön-Wochenende für die Meßdiener. 38 Kinder und Jugendliche verbringen zusammen mit dem Pfarrer eine erlebnisreiche Zeit auf der Jugendburg Bilstein im Sauerland.
   
2.6.2002
Einführung des "Sontagstreffs". An jedem ersten Sonntag im ersten Monat eines Quartals findet nach der Pfarrfamilienmesse im Pfarrheim eine Begegnung mit Frühstück, Brunch und Frühschoppen statt.
   
28.9.2003
Um die Bedeutung des Erntedankfestes wieder stärker zu betonen, findet erstmals ein Erntedankmarkt statt, auf dem von zahlreichen Gemeindemitgliedern lokale und regionale Erzeugnisse sowie selbstgemachte Spezialitäten offeriert wurden. Zuvor war in der Pfarrkirche in einer beeindruckenden Erntedekoration der Festgottesdienst gefeiert worden.
   
1.9.2007
Per Dekret des Bischofs von Essen werden neben Heilig Kreuz auch alle anderen Pfarreien in Gladbeck aufgelöst, und eine neue Großpfarrei "St. Lamberti" wird errichtet.
   
   
1.10.2008
Die Heilig Kreuz-Stiftung übernimmt die Kirchenmusikerin von Heilig Kreuz, Frau Katharina Naglav, in ihr Beschäftigungsverhältnis und sichert dadurch bis auf Weiteres den Fortbestand der hochwertigen Kirchenmusik in Heilig Kreuz.
8.11.2008
Erneut feiern alle Gladbecker Schützenvereine mit einem Festhochamt in Heilig Kreuz und über 500 Gottesdienstbesuchern ihr Hubertusfest.
   
26.9.2010
Mit reichem Schmuck in der Kirche und guter Beteiligung im Pfarrheim werden das Erntedankfest und der Erntedankmarkt begangen.
2.10.2010
Im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres RUHR.2010 lädt die Heilig Kreuz-Stiftung zu einer "Romanischen Nacht Butendorf" ein. Das bedeutendste deutsche Flötenensemble, Flautando Köln, begeistert in der Kirche mit einem Feurwerk an musikalischer Meisterhaftigkeit.
10.10.2010
In einem festlichen Hochamt unter großer Beteiligung und einem sich anschließenden Empfang im Pfarrsaal wird mit Ralph Eberhard Brachthäuser der letzte Pfarrer von Heilig Kreuz verabschiedet.
28.11.2010
Einführung einer neuen Gottesdienstordnung: Die Vorabendmesse wird auf 18.30 Uhr und die sonntägliche Familienmesse auf 10.00 Uhr verlegt; die Sonntagsmesse um 9.00 Uhr und die Werktagsmesse am Mittwoch um 8.00 Uhr werden ersatzlos gestrichen.
24.12.2010
Die nächtliche Christmette um 21.30 Uhr wird ersatzlos gestrichen, obschon sie sich in ihrer stimmungsvoll-festlichen Gestaltung und mit ihrem besonderen musikalischen Akzent im zurückliegenden Jahrzehnt bei regelmäßig über 150 Gottesdienstbesuchern fest etabliert hatte.
   
Oktober 2011
Nach neun Jahren geht die beliebte Tradition des Erntedankmarktes zu Ende. Es wird keiner mehr veranstaltet.
   
Februar 2014
Trotz der Reduzierung der Werktagsmessen wird im linken Seitenschiff der Kirche eine sogenannte "Werktagskapelle" mit nur wenigen Sitzplätzen eingerichtet. Dazu werden auch zwei der noch vorhandenen historischen Beichtstühle entsorgt und die Heiligenfiguren ohne Rücksicht auf die Gewohnheiten der betenden Gemeindemitglieder umgestellt.
   
August 2014
Erneute Veränderung der Gottesdienstordnung: Die Vorabendmesse wird auf 18.15 Uhr verlegt und nur noch alle zwei Wochen gefeiert, die regelmäßige Schulmesse am Donnerstag und die Werktagsmesse am Freitag um 8.00 Uhr werden ersatzlos gestrichen.
8.11.2014
Seit Beginn ihrer monatlichen Altpapiersammlungen haben die Meßdiener mittlerweile beachtliche 1.000 Tonnen zusammengetragen.
2015
Erstmals seit Jahrzehnten kann in Heilig Kreuz kein Pfarrfest gefeiert werden, weil die zeitige Absprache und Terminabstimmung mit den anderen Gemeinden versäumt wurde.
   
19.4.2016
Erstmals in der über 100jährigen Geschichte der kfd Heilig Kreuz kann kein neuer Vorstand gewählt werden, weil sich keine Kandidatinnen zur Verfügung stellten.
8.5.2016
Erstkommunion. Erstmals nach Jahrzehnten ist die Ulmenstraße nicht mit Prozessionsfahnen geschmückt, welche die Kommunionkinder auf ihrem Weg zur Kirche feierlich geleiten.
   
   
   
   
   
   

Weiterer Inhalt folgt!